Reiten

AUSREDEN

  • Angst vor dem Pferd.
  • Ich habe keine Ahnung über Reitsport.
  • Das ist für mich zu umständig.
  • Und wenn ich hinfalle?
  • Ich bin zu alt.

WAHRHEIT

  • Reiten hat positive Wirkungen auf den gesamten Körper und hält fit.
  • Reiten stärkt das Selbstvertrauen.
  • Die Sportkombination zwischen Mensch und Tier hat einen positiven psychologischen Effekt.
  • Reitsport fördert die Feinmotorik, Körperbeherrschung, Körperhaltung.
  • Vom Rücken eines Pferdes sieht alles anders aus: minimalistisch. Die Bäume, die Autos, die Erde.
  • Reiten ist Balsam für die Seele.
  • Wenn du auf dem Pferd sitzt, schaltest du komplett aus.
  • Reiten ist nicht gefährlich. Lass dich nicht von anderen ohne Grund verrückt machen.
  • Reiten verbindet Menschen jeden Alters und durch Reiten entstehen neue Freundschaften.
  • Reiten funktioniert nur wenn du dich voll auf dich, auf deinen Körper und auf das Pferd konzentrierst.
  • Du musst vor dem ruhigen gut erzogenen Pferd keine Angst haben.
  • Angst ist eine Emotion. Ohne Angst wäre unsere Menschheit schon längst ausgestorben. Ist deine Pferdeangst berechtigt oder existiert die nur in deinem Kopf? 🙂
  • Reitsport kräftigt die Rückenmuskulatur und richtet das Becken auf.
  • Mit 50 in den Sattel? Na klar!
  • Reiten ist gelenkschonend.

ACTION

  1. Such mal nach einer Reitunterricht/Reitstunde.
  2. Mache einen Termin aus und vergiss es einen Tag vorher abzusagen. 🙂
  3. Bevor du zu der Reiten-Unterricht gehst, stecke in die Hosentaschen trockenes Brot/Brötchen.
  4. Die Reit-Helm bekommst du bei Reitunterricht.
  5. Reiten heißt nicht nur auf dem Pferd zu sitzen, sondern das Pferd auch kennen zu lernen. Komme früher zu der Reitstunde und hilf mit dem Sattel usw.
  6. Begrüße das Pferd, rede mit ihm, gib ihm ein Stück Brötchen.
  7. Das Pferd bleibt stehen während du aufsitzt.
  8. Nimm Zügel in die linke Hand, rechte Hand an den Sattel, linken Fuß in den Steigbügel. Der rechte Fuß wippt kurz und schwingt sich samt Bein über dem Pferderücken. Du bist oben! 🙂
  9. Das Pferd verdient sich wieder ein Brot-Stückchen.
  10. Nimm die Zügel zwischen Ringfingern und kleinen Fingern hinein und zwischen Zeigefinger und Daumen wieder heraus.
  11. Beim Reiten sollst du die Zügel locker halten. Halte die nicht zu lang aber auch nicht zu kurz.
  12. Durch die Zügel kommunizierst du mit dem Pferd.
  13. Schaue nicht nach unten, sondern immer nach vorne und auf das Pferd zu gucken. Er sieht dich nicht, aber er fühlt dich.
  14. Du musst die Bewegungen des Pferdes fühlen.
  15. Lerne die Technik „Leichttraben“ (du hebst dich aus dem Sattel).
  16. Hebe abwechselnd leicht deine Hüfte an.
  17. Sitzt aktiv!
  18. Drücke deine Ferse immer nach unten.
  19. Presse deine Schenkel nicht an den Pferdebauch.
  20. Konzentriere dich nur auf dich und auf das Pferd.
  21. Bleib immer mit dem Pferd im Kontakt. Rede mit ihm, belohne ihn.
  22. Versuche locker zu sein und nicht verkrampfet.
  23. Reite mit Gefühl.
  24. Schon wieder in der Sattel?
  25. Na super! 🙂

Šárka reitet bei ihrer Freundin. Nicht regelmäßig. Wie das gerade zeitlich passt. Šárka auf der Pralinka, ihre Freundin Monika auf dem Jack, Hund Barča und Schaffbock Milan laufen mit. 🙂 Wie aus dem Western Film! Als Šárka zum ersten Mal geritten ist, hat sie auf der Pralinka ohne Sattel gesessen. Das war einfach grandios!  Angst hatte sie natürlich auch. Trockene Brötchen sind das beste Bestechungsgeld. Leider funktioniert das nur bei den Pferden. 🙂